Schröder will Familien in Not unterstützen

Passau (epd/nd). Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zeigt sich besorgt über die zunehmende Zahl von Minderjährigen, die in staatliche Obhut genommen werden. In einem Gespräch mit der »Passauer Neuen Presse« plädierte sie dafür, mehr Hilfen für Familien in Notlagen anzubieten. »Der Staat darf Kinder nicht erst in einem Stadium erreichen, in dem ihr Wohl bereits gefährdet ist und so schwerwiegende Eingriffe wie die Inobhutnahme notwendig werden.« Belastete Familien müssten gerade in den Phasen der Schwangerschaft und nach der Geburt besser unterstützt werden. Am Mittwoch hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass die Jugendämter im vergangenen Jahr 40 200 Kinder und Jugendliche in staatliche Fürsorge genommen hatten.

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