Knut Henkel 13.08.2013 / Ausland

Der Fluch des trockenen Korridors

Im Südosten Guatemalas ist die Unterernährung ein Dauerthema, die Hungersnot ist aktuell

Im Südosten Guatemalas versucht eine Hilfsorganisation vom Hungertod bedrohte Kinder aus den Bergen zu bergen. Oft wiegen sie nur wenige Kilo, sind bis auf die Knochen ausgemergelt und benötigen dringend medizinische Hilfe. Ein Wettlauf mit der Zeit in der von Dürre geprägten Region.

Die Regierung Guatemala hat den Notstand ausgerufen. Nicht im ganzen Land, aber im Südosten. Dort befinden sich mehr als 6400 Kinder in einem kritischen Zustand, berichten die guatemaltekischen Gesundheitsbehörden. Zu leicht und zu schwach sind sie und von diesen Kindern gibt es in den Bergen noch viele weitere, so berichten die Aktivisten der Stiftung »Hoffnung des Lebens«. Die sind jeden Tag in den Bergen unterwegs, suchen abgelegene Dörfer und Höfe auf und fragen nach Kindern. Immer wieder - und immer wieder spüren Carlos Vargas und seine Helfer federleichte Kinder auf, deren Knochen spitz hervorschauen und die nur wenige Kilogramm wiegen. Erst vor wenigen Wochen hat der Mann, den alle in der Region als Missionar bezeichnen, eine 15-Jährige auf den Armen gehalten, die gerade acht Kilogramm wog.

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