Thomas Klatt 19.08.2013 / Politik

Der Staat und die kleinen Religionsgemeinschaften

Bei der 2. Langen Nacht der Religionen in Berlin öffnete eine Vielzahl von Glaubenseinrichtungen ihre Türen

Das »Forum offene Religionspolitik« diskutierte am Wochenende in Berlin über die Haltung des deutschen Staates zu den großen und vor allem kleinen Religionsgemeinschaften.

Rund 100 Kirchen, Synagogen, Moscheen und andere Gotteshäuser öffneten zur 2. Langen Nacht der Religionen in Berlin ihre Türen. Auch Humanisten und Atheisten nutzten die Gelegenheit, um für ihre freigeistigen Ideen und Vorstellungen zu werben. Auf Einladung der Friedrich-Naumann-Stiftung und des Vereins »Forum offene Religionspolitik«, in dem rund 20 Bürger aus verschiedensten Glaubensrichtungen engagiert sind, wurde über die Stellung des Staates zu den großen und vor allem den kleinen Religionsgemeinschaften debattiert.

Denn während die großen Kirchen selbstverständlich als Körperschaften des öffentlichen Rechtes anerkannt sind, kämpfen viele kleinere Gemeinschaften um diese Form der Anerkennung. Ohne diesen Status sehen sie sich ungleich behandelt. Denn mit dem Körperschaftsstatus erhalten Glaubensgemeinschaften Vorteile, etwa das Recht zur Erhebung von Steuern und auf eigene Beamte. Als Körperschaft anerkannte Religionsgeme...

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