Marina Mai und Martin Kröger 20.08.2013 / Berlin / Brandenburg

Hellersdorf gewährt Asyl

Flüchtlinge beziehen Notunterkunft / Kritik an fehlendem Sicherheitskonzept

Am Montag bezogen einige Flüchtlinge die umstrittene Notunterkunft in Berlin-Hellersdorf. In den kommenden Tagen sollen bis zu 200 Asylsuchende dort Unterschlupf finden. Vor Ort zeigten sich Politiker und Antifaschisten solidarisch, Anwohner und Rechtsextremisten protestierten dagegen erneut gegen das Heim, das von der Polizei abgeschirmt wurde.

Die Notunterkunft wurde am Montag von der Polizei abgeschirmt.

Der Mann steigt am U-Bahnhof Cottbusser Platz in Hellersdorf aus und schaut fragend auf einen Zettel. An der Station ist ein weißes Zelt aufgestellt, es wird elektronische Musik abgespielt. Politiker von Piraten und Linkspartei sowie junge Antifaschisten haben an dieser Stelle eine Kundgebung angemeldet. Sie heißen am Montag die ersten Flüchtlinge willkommen, die seit dem Morgen die Notunterkunft in der ehemaligen Max-Reinhardt-Oberschule beziehen wollen.

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