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In Rixdorf ist Ruhe

Im einstigen Bauerndorf von Exil-Böhmen geht es heute fast ländlich zu

  • Von Malene Gürgen
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wieso heißt die Jungfernheide Jungfernheide? Fanden im Springpfuhl früher Weitsprungwettbewerbe statt? Erschienen den Erbauern des Engelbeckens göttliche Lichtgestalten? - Die Serie »Ortsgeheimnis« geht der Geschichte und Herkunft verschiedenster Orte und ihrer Namen nach. Im achten Teil geht es heute um den Neuköllner Ortsteil Rixdorf.

In 200 Metern von der Großstadt ins Dorf. In 200 Metern von einer vielbefahrenen, lebendigen Straße in eine Kopfsteinpflastergasse, gesäumt von Linden und niedrigen Bauernhäusern. In 200 Metern von der Karl-Marx-Straße nach Rixdorf - mehr braucht es nicht für einen Urlaub in der Stadt.

Hier in Rixdorf geht es gemächlicher zu als im restlichen Berlin und insbesondere Neukölln. Am Richardplatz, dem Herzstück des Kiezes, gibt es einen Biergarten, das angeblich größte Schnitzel Berlins und eine Schmiede, die hier seit bald 400 Jahren steht. Die Esse ist aber noch lange nicht kalt: Der Messerschmied Martin Böck stellt Werkzeuge her, schleift Küchenmesser oder Gartenscheren und schmiedet Accessoires. Auch Kurse werden angeboten, in denen die Teilnehmer ein eigenes Messer schmieden können. Das hübsche Haus mitten auf dem Platz beherbergt außerdem einen Frauentreffpunkt.

Ein kleines Stück nördlich vom Richardplatz, in der Richar...


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