Schneisen durchs Revier

Im Ruhrgebiet gibt es Pläne für einen städteverbindenden Schnellweg ausschließlich für Radler

  • Von Florentine Dame, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Als die Ruhrgebietsader A 40 zu Ehren der Kulturhauptstadt Europas 2010 gesperrt war und Fahrräder darüber flitzten, war die Idee geboren: Ein Radschnellweg quer durchs Revier soll her - und bundesweit Maßstäbe setzen.

Essen. »Der schnellste Weg durchs Revier« soll bald auf dem Fahrradsattel zurückgelegt werden - wenn es nach den Plänen des Regionalverbands Ruhr für eine neue »Radautobahn« durch das Ruhrgebiet geht. Bundesweit soll die Strecke Maßstäbe für Mobilität auf zwei Rädern setzen, sagt Martin Tönnes, stellvertretender Regionaldirektor des Verbands. Auf 85 Kilometern verbindet der geplante Radschnellweg die Städte zwischen Hamm und Duisburg. Er soll Autofahrer von den staugeplagten Straßen weglocken.

Die Planungen für den Radschnellweg Ruhr sollen Anfang 2014 in einer vom Bundesverkehrsministerium finanzierten Machbarkeitsstudie konkretisiert und auf Kosten und Nutzen abgeklopft werden. Der gut ausgebaute, möglichst steigungsarme Weg über alte Bahntrassen zielt in erster Linie auf den Alltagsverkehr ab. Im Ballungsraum Ruhrgebiet pendeln nämlich täglich 1,1 Millionen Menschen zwischen Wohnung und Arbeitsplatz - die meisten davon von ...


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