Kritik an Plänen für Entwicklungshilfe

Nürnberg (epd). Mit scharfer Kritik haben Hilfsorganisationen auf das Abrücken der Bundesregierung von einer festen Quote für Entwicklungshilfeausgaben reagiert. Die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks »Brot für die Welt«, Cornelia Füllkrug-Weitzel, sagte am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd), damit löse sich die schwarz-gelbe Regierung von ihren eigenen Zielen. Verwunderlich sei dies aber nicht, denn die Regierung sei laut Untersuchungen in ihren Entwicklungsausgaben bereits auf 0,36 Prozent des Inlandsprodukts zurückgefallen. Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hatte am Mittwoch erklärt, das Ziel von 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts müsse hinterfragt werden.

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