Militär-Rettung für überflüssigen Flughafen?

Kassel-Calden ist ein riesen Flop, doch wenigstens die Bundeswehr scheint Interesse zu haben

  • Von Michael Schulze von Glaßer, Kassel
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Im April wurde in Nordhessen der neue Verkehrsflughafen Kassel-Calden eröffnet - und scheint bereits wieder kurz vor der Schließung zu stehen. Im Winter werden den Flughafen wahrscheinlich nur noch drei Flugzeuge in der Woche anfliegen - wenn es gut läuft. Dafür findet die Bundeswehr an dem Flughafen zunehmend gefallen.

»Was brachte die in der Nähe von Kassel gelegene 7000-Einwohner-Gemeinde Calden im April in die Schlagzeilen?«, fragte Günther Jauch im Mai eine Kandidatin der Sendung »Wer wird Milionär?« - Antwort »B - leerer Flughafen« war die richtige Lösung. Seit seiner Einweihung sorgt der neue Verkehrsflughafen Kassel-Calden im äußersten Norden Hessens für viel Häme und Spott. Der letztlich 271 Millionen Euro teure Flughafen, dessen Baukosten sich mit der Zeit verdoppelt hatten, sei überflüssig und werde sich niemals rechnen, so die einhellige Meinung von Experten.

Schon am Eröffnungstag stand fest, dass die ersten geplanten Flüge nicht stattfinden würden - es gab zu wenige Passagiere. Mit dem Bus ging es für die wenigen Reisenden daher zum nahe gelegenen Flughafen Paderborn um abzuheben.

Es folgten weitere Pannen: die ersten Linienflüge fielen wegen einer »Massenerkrankung« bei »Croatia Airlines« aus; ein Pilot der Fluggesellscha...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 717 Wörter (5012 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.