Klaus Walther 07.09.2013 / Kultur

Von Karl May ins Heute

Sie sind wieder da: Liselotte Welskopf-Henrichs Indianerbücher

Nur Karl May musste es sein. Alles andere erschien uns damals läppisch und langweilig. Karl May lesen war ja selber ein Abenteuer, die Bücher waren zu frühen DDR-Zeiten Gegenstand heftiger Anfeindung. Die Verlagsrechte aus Radebeul kamen gegen Devisen nach Bamberg, aber das ist schon eine andere Geschichte. Wir lasen also »Der Schatz im Silbersee«, »Winnetou«, »Old Firehand«, an die vierzig Bände, die ein Nachbar sorgsam aufbewahrt hatte. Ich war nicht nur sein Leser, vielleicht war ich sogar selber Old Shatterhand, wenngleich eben meine Abenteuer in der Sofaecke stattfanden.

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