Marcus Meier 10.09.2013 / Inland

Mit der Polizei gegen das »Romahaus«

Behördenversagen in Duisburg

Ein von Roma bewohntes Haus in Duisburg macht bundesweit Schlagzeilen. Während die Bewohner von umherreisenden Nazis und lokalen Rassisten bedroht werden, macht die Polizei Jagd auf die Einwanderer und deren Unterstützer.

Eigentlich könnte die Polizei in Duisburg dem skrupellosen »Problemhauses«-Vermieter, einer Rocker- und Rotlicht-Größe, die Hölle heiß machen. Im nahen Dortmund funktionierte das auch. Sie könnten den kleinen Roma-Kindern helfen, die »zwischen Ratten und Rassisten« spielen müssen. Doch die Behörden in der Ruhrgebietsstadt haben ein anderes Feindbild: die Roma, die in dem meist ohne Anführungsstriche »Problemhaus« genannten Gebäudekomplex im Stadtteil Rheinhausen »wohnen«, und deren Unterstützer. Seit Montag macht die Polizei mit einem Fahndungsfoto Jagd auf zwei Männer. Laut Regionalzeitung »WAZ«, die offenbar keine Unschuldsvermutung mehr kennt, sind sie »Angreifer vom Duisburger Problemhaus«.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: