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Nationaler Aktionstag gegen Sozialabbau

Frankreich: Nicht alle Gewerkschaften riefen zum Protest gegen die geplante Rentenreform auf

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Frankreichs Linksregierung sieht sich erneut Demonstrationen von Gewerkschaften gegenüber. Doch die Proteste gegen die Sozialpolitik fielen kleiner aus als vor einigen Jahren.

Im Rahmen eines nationalen Aktionstages gegen die Rentenreform und den Abbau sozialer Errungenschaften haben am Dienstag viele tausend Franzosen gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Linksregierung protestiert. Landesweit fanden nahezu 200 Demonstrationen statt. In verschiedenen Bereichen vor allem des Öffentlichen Dienstes sowie der Staatsunternehmen kam es zu Streiks.

Die Mobilisierung war indes deutlich geringer als in früheren Jahren - 2010 waren zwei Millionen Menschen auf die Straße gegangen. Diesmal war der Aufruf nicht von allen großen Gewerkschaften ergangen, sondern nur von der CGT, von Force Ouvrière, der Lehrergewerkschaft FSU und einigen kleinen Gewerkschaften. Insbesondere fehlte der Rückhalt durch den den Sozialisten nahe stehenden Gewerkschaftsverband CFDT, der die Rentenreform der Linksregierung ebenso mitträgt wie zuvor schon die Maßnahmen zur »Flexibilisierung des Arbeitsmarktes«.

Die CGT lehnt ...


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