Britz ist nicht Hellersdorf

Großer Andrang bei Informationsveranstaltung zu Flüchtlingsunterkunft in Neukölln / Heim-Gegner kommen nicht zum Zug

Die Anwohnerinitiative »Hufeisern gegen Rechts« lud anlässlich einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Neukölln zum Infogespräch. Rund 300 Menschen folgten der Einladung. Ereignisse wie in Hellersdorf wiederholten sich hier nicht.

»Alles Träumer«, kopfschüttelnd stürmt der massige Mann mit Lederkutte noch vor Veranstaltungsende aus der Aula der Fritz-Karsen Schule. Die Befürchtungen waren groß, vor der Diskussion zur geplanten Flüchtlingsunterkunft im Neuköllner Ortsteil Britz, zu der die Anwohnerinitiative »Hufeisern gegen Rechts« gestern Abend eingeladen hatte. Doch die ablehnenden Stimmen unter den mehr als 300 Besuchern blieben in der Minderheit. Ziel der Organisatoren war es, eine Wiederholung der Ereignisse in Hellersdorf zu verhindern. Schon im Vorfeld verkündeten sie, dass Neonazis der Zutritt verwehrt blieben würde. Vertreter von Gewerkschaften, Parteien und antifaschistischen Organisationen versammelten sich vor dem Veranstaltungsort, um ihre Solidarität mit den Flüchtlingen zu demonstrieren. Diese sollen Anfang kommenden Jahres in zwei Wohncontainer zu je 200 Personen ziehen. Ein Großaufgebot der Polizei in Uniform und Zivil war in und um die Schule präsent. Zuvor hatte die rechtsextreme NPD gegen die Veranstaltung mobilisiert.

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