Windige Zeitreisen vor weißen Klippen

Die dänische Ostseeinsel Møn ist nicht nur für Sportler, Rentner und Künstler lebenswert

  • Von Gabi Kotlenko
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

»Größere Weihnachtsgeschenke für Rentner«, forderte vor einigen Jahren Jacob Haugaard. Und zog damals mit diesem Motto und anderen nicht weniger skurrilen Wahlsprüchen in das Kopenhagener Parlament ein. Dort angekommen setzte Haugaard - im »normalen« Leben ein bekannter Kabarettist - noch eins drauf, indem er einen Gesetzentwurf einbrachte: »Rückenwind für Fahrradfahrer«, verlangte der nimmermüde Parlamentarier, der in dänischen Minderheitsregierungen oft die entscheidende Stimme nutzte, um Gesetze durchzubringen oder zu kippen.

Mit dem Rückenwind hat es allerdings nicht geklappt. Uns weht eine frische Brise von vorn und von der Seite entgegen, als wir mit Bent Larsen über Møn, die wohl schönste der rund 400 dänischen Inseln, radeln. Vorbei an Hünengräbern, 139 davon gibt es auf der Insel. Weniger als die Hälfte der riesigen Gräber sind bisher geöffnet worden. Vorbei an Kirchen, wo sich ein Stopp immer lohnt. In den Kirchen El...


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