Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ein Klub kämpft mit sich selbst

Die Probleme des Hamburger SV: der Pokalgegner Greuther Fürth, ein Trainer im Konjunktiv und erpresserische Investoren

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Dem ähnlich desolaten SV Werder Bremen diente der HSV in der Liga als Aufbaugegner, was die Angst vor einer Pokalblamage am Dienstag gegen den Zweitligisten Greuther Fürth nicht kleiner werden ließ. Bert van Marwijk ist noch nicht offiziell als neuer Trainer im Amt, die Führungsriege soll es bald nicht mehr sein. Eine mächtige Opposition winkt mit Geld und fordert dafür die Preisgabe eines hohen Gutes.

Positive Nachrichten über den Hamburger SV findet man derzeit nur noch über Umwege. »FC Bayern jagt HSV-Rekord« lautete nach dem Bundesliga-Wochenende eine Schlagzeile. Es war der Spieltag, an dem die Hamburger im Nordderby dem ähnlich desolaten SV Werder beim 0:2 als Aufbaugegner dienten. Der FC Bayern aber hatte 4:0 bei Schalke gewonnen und ist damit seit 31 Ligaspielen unbesiegt. Die bestehende Bestmarke von 36 Partien ohne Niederlage ist über 30 Jahre alt.

Im tristen Hier und Jetzt ist der Hamburger SV Drittletzter, rekordverdächtig ist allein die Zahl der Gegentore: 17 in sechs Ligaspielen. Gegen Bremen stand eine komplett verunsicherte und leblose Mannschaft auf dem Platz. Im Normalfall gieren Fußballer nach Niederlagen darauf, schnellstmöglich Wiedergutmachung in eigener Sache betreiben zu können. Doch eine echte Kampfansage an die SpVgg Greuther Fürth, die heute zur Zweitrundenpartie im DFB-Pokal nach Hamburg kommt, wa...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.