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Abschied von Roth-Grün

In der Kritik am Wahlprogramm gewinnt die Abneigung gegenüber der Parteilinken Oberhand

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Der komplette Vorstand der Grünen hatte am Montag seinen Rücktritt bekannt gegeben. Er übernahm damit die Verantwortung für die Niederlage bei der Bundestagswahl. Schneller als die Führung der FDP war er damit sogar, anerkennendes Nicken die erste Reaktion der Medien. Die Grünen zeigten Stil. Doch noch handelte es sich um eine Geste, nicht mehr. Im November soll der Vorstand ja neu gewählt werden. Cem Özdemir hat bereits angekündigt, wieder Vorsitzender werden zu wollen.

Doch nun hat Claudia Roth erklärt, sich für den neuen Vorstand nicht wieder zu bewerben. Damit hat die Szenerie gewechselt. »Platz für Erneuerung schaffen« wolle sie, so Roth. Erneuerung als ewiges Aushängeschild der Grünen - diesmal kündigt sich mit ihr ein Generationenwechsel, wahrscheinlich aber auch die Vollendung eines Kurswechsels an. Am Dienstagnachmittag folgte auf Roths Ankündigung auch die von Jürgen Trittin, der als Spitzenkandidat identifiziert wir...


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