Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Gericht entschied über Sportunterricht

(epd). Nach Geschlechtern getrennter Sportunterricht in Schulen ist zulässig. Das entschied das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am Dienstag in Berlin. Damit bestätigten die Richter einen Beschluss der ersten Instanz, wonach Schülerinnen und Schüler an Berliner Schulen keinen Anspruch auf koedukativen Sportunterricht haben. Geklagt hatten die Eltern zweier Mädchen. Sie wollten die Schule per Gerichtsbeschluss dazu verpflichten, ihnen ein Wahlrecht zur Teilnahme am Sportunterricht der Jungen einzuräumen. (OVG 3S52.13) Laut OVG ist das pädagogische Konzept der Schule, das für die Sekundarstufe I einen nach Geschlechtern getrennten Sportunterricht vorsieht, mit dem Schulgesetz vereinbar. Der getrennte Unterricht sei dann zulässig, wenn dies pädagogisch sinnvoll ist und einer zielgerichteten Förderung dient, hieß es.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln