Auf dem Brett nach Hellersdorf

Wie ein Skateboardshop einen Nachmittag in der Flüchtlingsunterkunft organisierte

Philipp ist Inhaber des Neuköllner Skateshops Pinkhaus. Im September organisierte er für die Bewohner der Flüchtlingsnotunterkunft in Hellersdorf ein sogenanntes »Skate Inn«. Über seine ganz eigene Interpretation von Zivilcourage sprach mit ihm für »nd« CHRISTIN ODOJ.

nd: Die Situation im und um das Heim ist seit geraumer Zeit Gegenstand intensiver Medienberichterstattung und hitziger Auseinandersetzungen. In dieser Atmosphäre entstand die Idee zu einem »Skate Inn«. Wie kam es dazu?
Philipp: Ich engagiere mich schon lange gegen Rassismus. Der NSU-Prozess hat für mich der ganzen Sache noch die Krone aufgesetzt. Nachdem nun die Stimmung in Hellersdorf immer brisanter wurde, wollte ich neben den antirassistischen Demonstrationen und Initiativen, die ich ohne Frage für sinnvoll halte, konkret mit den Bewohnern in Kontakt kommen und helfen.

Wie habt Ihr die Aktion aufgezogen?
Ich habe erst mal einen Spendenaufruf bei Facebook gestartet und angekündigt, dass wir Anfang September zu der Unterkunft fahren wollen, um dort Skateboards und Ausrüstung abzugeben. Die Leute kamen daraufhin zahlreich in den Laden, haben Schuhe und alte Boards gebracht. Am Ende hatten wir 14 Skateboards zusammen. An de...

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