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Ein paar neue Kniffe

KARTENSPIEL

Der gewollt fetzig wirkende Titel »Top 5 Rummy« wirft Fragen auf: Warum »Top«? Warum »5«? Warum »Rummy«? Nun ja, »Rummy« soll offenbar andeuten, dass wir es mit einem Kartenspiel zu tun haben. Die Verwandtschaft zu Rommé ist zwar gering, doch immerhin sammeln die Spieler Karten, um später bestimmte Serien auszulegen. Die allerdings sind vielfältig. Mal wird ein Vierling gleicher Zahlen verlangt, mal sechs Karten identischer Farbe oder vier Karten mit einer Summe kleiner acht.

Wer fünf Serien schafft, gewinnt. Womit auch die »5« im Titel erklärt wäre. Und mit »Top« will uns der Verlag vermutlich mitteilen, dass er selber sein Spiel ganz toll findet. Was auch nicht völlig unberechtigt wäre, denn ein paar Kniffe gibt es schon. Neue Karten ziehen die Spieler nicht einfach vom Stapel, sondern kaufen sie zu Preisen zwischen null und sieben Münzen, angezeigt durch ein Preisrad. Nach jedem Kauf wird das Rad gedreht, die Preise sinken um eins.

Bei Geldnot wird auch mal eine Karte an den Markt zurückverkauft. Neben geschicktem Sammeln geht es also auch ums Finanzmanagement. Wer bereits mit passenden Karten startet, hat ebenso Vorteile wie der Glückspilz, dem beim Nachladen des Rades ein schönes Schnäppchen vor die Füße fällt. In einem kurzweiligen Spiel mit gerade mal einer halben Stunde Dauer macht das aber nichts. Im Gegenteil spricht alles für eine sofortige Revanche. Udo Bartsch

»Top 5 Rummy« von Rüdiger Dorn, Ravensburger, zwei bis vier Spieler ab 8 Jahre, ca. 25 Euro.

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