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Top-Agentin in Linke-Bundestagsfraktion

Tageszeitung »Die Welt« hat neuen Stasi-Fall »enthüllt«

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Die Tageszeitung »Die Welt« (Freitagausgabe) hat gegen eine leitende Mitarbeiterin der Linken im Bundestag, die Geschäftsführerin Ruth Kampa, Vorwürfe wegen einer früheren inoffiziellen Mitarbeit bei der DDR-Staatssicherheit erhoben. Die Zeitung bezeichnet Kampa als »Top-Agentin der SED-Geheimpolizei«. Sie sei in den 1970er Jahren für die MfS-Auslandsabteilung HVA »mehrtägig« in West-Berlin gewesen, um Informanten anzuwerben, und habe »sechs Tage lang« in Freiburg im Breisgau spioniert – »welchen Auftrag sie genau hatte, ist nicht überliefert«.

In den späten achtziger Jahren, als die promovierte Juristin Teilnehmerin der UN-Menschenrechtskommission war und u.a. zu KSZE-Treffen in die Sowjetunion und Schweiz, nach Großbritannien, Ungarn und Westdeutschland gereist sei, habe sie »Dokumente von den Tagungen« mitgebracht und »Profile von Delegationsmitgliedern« gefertigt.

Ohne Details prüfen und werten zu können (Ruth Kampa will sich ohne Einsicht in die Unterlagen berechtigterweise nicht dazu äußern): Das ist schon schwere Kavallerie, die da über eine ganze »Welt«-Seite reitet. Wer hätte auch gedacht, dass während des Kalten Krieges sogar die DDR sich geheimdienstlich Informationen beschafft hat, nicht nur der BND und wie die anderen Dienste heißen? Schurken hier, Helden dort.

Die Fraktionsmitarbeiterin, auch das erfährt Springers Leserschaft, ist über das LINKEN-Unternehmen Fevac Mitgesellschafterin des »neuen deutschland«, und »Stasi-Frau an Gregor Gysis Seite«. Das immerhin tarnt die »Welt« nicht: dass sie mit ihren verrosteten Musketen auf mehr zielt als nur auf Ruth Kampa.

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