Christoph Ruf, Braunschweig 05.10.2013 / Sport

Verdrängt Braunschweig sein Fanproblem?

Rechte Fans in der Kurve, antirassistische Ultras ausgeschlossen - Eintracht leugnet politischen Hintergrund

Vor dem ersten Auswärtsspiel nach den Ausschreitungen in Mönchengladbach wehrt sich Eintracht Braunschweig gegen den Vorwurf, auf dem rechten Auge blind zu sein.

Auch das heutige Spiel ihrer Eintracht beim VfL Wolfsburg werden die Mitglieder der Ultragruppe »Ultras Braunschweig« (UB01) nicht als Gruppe im Stadion sehen. Schon vom Heimspiel gegen Stuttgart am vergangenen Sonntag waren sie vom Klub ausgeschlossen worden. Unter Berufung auf »die Ereignisse von Mönchengladbach«, wie es in einer Erklärung des Vereins hieß.

Seither fallen die Reaktionen ausgesprochen unterschiedlich aus. Während viele Braunschweiger Fans den Ausschluss der Gruppe begrüßen, ist der Verein überregional in die Kritik geraten. Er bestrafe die Opfer und verschone die Täter, heißt es beispielsweise in einer Erklärung vom »Bündnis Aktiver Fußball Fans« (BAFF). »Ein fatales Signal für ganz Fußball-Deutschland«, sieht BAFF-Sprecher Martin Endemann. Mit »UB01« werde »eine Fangruppe ausgesperrt, die seit Jahren auf rechte Tendenzen innerhalb der Kurve« aufmerksam mache. »Man hat das Gefühl, dass der Überbringer der sch...

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