Ein Dorf und seine Schafe

Im thüringischen Vippachedelhausen nutzen Einwohner ehemalige LPG-Wiesen zur Tierhaltung

  • Von Harald Lachmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am Anfang standen Lämmchen - als Geschenk für die Enkel. Doch der Bestand wuchs. Und damit die historischen Streuobstwiesen mangels professioneller Nutzung nicht endgültig verbuschen, gründeten engagierte Einwohner im nordthüringischen Vippachedelhausen eine private Schafhaltegemeinschaft.

Als sich noch die ortsansässige Landwirtschaftliche Produktionsgemeinschaft (LPG) um die Streuobstwiesen auf dem Palmberg in Thüringen kümmerte, war das für Vippachedelhausen eine fruchtbare Sache. Die Bauern ernteten von den knorrigen Bäumen jährlich 40 bis 50 Tonnen Äpfel, Birnen, Nüsse und Kirschen. Und im Gegenzug hielten sie dem Dorf die Bäume in Schuss und die Wiesen kurz. Nutznießer war nicht zuletzt die beschauliche Landschaft im Nordwestzipfel des Weimarer Landes.

Doch heute sind viele der Obstbäume um die 80 Jahre alt. Sie tragen kaum noch Früchte und müssten ausgetauscht werden. »Und auf den Wiesen konnte man lange Zeit fast schon dem Weißdorn beim Wachsen zuschauen«, ärgert sich Karl-Albert Treuner. Pro Jahr wachse der Strauch einen Meter, wenn man da noch ein zweites Jahr warte, sei »die Fläche tot«, so der ehrenamtliche Bürgermeister von Vippachedelhausen.

Private Initiative gefragt

So wuchert die Natur...

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