Gedenken nach Warteliste

Stolpersteine für Nazi-Opfer sind mancherorts schwierig zu bekommen

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

»Die Wartezeiten sind immer länger geworden und gehen nun bis zu anderthalb Jahren.« Petra Fritsche ist eine engagierte Stolperstein-Aktivistin, sieht nun aber ein Hindernis für ihre Gedenkarbeit. Im Stadtteil Friedenau (Tempelhof-Schöneberg) sorgt Fritsche in der Initiative Stierstraße mit dafür, dass immer mehr Gedenkplaketten im Straßenpflaster an Naziopfer erinnern. Die biografischen Daten der Deportierten müssen von Freiwilligen in oft mühsamen Recherchen zusammengetragen werden. Dann muss beim Künstler Gunter Demnig, der das Stolperstein-Gedenken erfand, ein solcher Stein mit Plakette in Auftrag gegeben werden. Doch das ist problematisch.

»Es gibt eine Warteliste von anderthalb Jahren. Da wir nicht wissen, ob und wie wir Steine verlegen können, sagen wir Interessierten, dass wir uns melden, wenn wir wissen, wann es realistisch ist«, bestätigt Veronika Liebau, Archivarin der Museen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg und Koo...

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