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Heilmann für verbindlichen Maklertarif

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(dpa/nd). Justiz- und Verbraucherschutzsenator Thomas Heilmann (CDU) will in Berlin einen verbindlichen Maklertarif einführen. So sollen die beim Kauf einer Immobilie fälligen Maklergebühren reduziert werden. »Das Bürgerliche Gesetzbuch erlaubt ausdrücklich die Einführung einer sogenannten Taxe, um das Maklerwesen in der Hauptstadt zu reformieren«, sagte Heilmann der Nachrichtenagentur dpa. Diese sei besonders dann erforderlich, wenn das Zustandekommen der Maklergebühren für den Kunden nicht transparent genug sei, betonte der Senator. Er werde dazu einen Gesetzentwurf vorlegen, der die Höhe der Gebühr nach sachlichen Kriterien festlege.

Hintergrund ist ein Auftrag der rot-schwarzen Koalition an den Senator zu überprüfen, ob die in Berlin besonders hohen Maklergebühren per Gesetz gesenkt werden können. In der Bundeshauptstadt gilt beim Kauf einer Immobilie bislang eine »ortsübliche Maklerprovision« von 7,14 Prozent. Nur in Brandenburg fallen ähnlich hohe Gebühren an, dicht gefolgt von Hamburg mit 6,2 Prozent. In Bayern und Baden-Württemberg beträgt die bei Hauskäufen fällige Maklerprovision dagegen nur 3,0 Prozent. Die in Berlin tatsächlich gezahlten Provisionen liegen vermutlich mehr als einen Prozentpunkt unter dem Satz von 7,14 Prozent. Die geplante Maklergebühr solle diesen Durchschnittswert abbilden, sagte Heilmann. In einem Papier für die SPD-Fraktion schlug Heilmann zudem vor, neben einer Grundtaxe auch Spielräume für leistungs- und aufwandsorientierte Zu- und Abschläge vorzusehen.

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