Angelika Kettelhack 10.10.2013 / Kino und Film

Monolog einer Schweigenden

»Stein der Geduld«

Atiq Rahimi, der vielgelobte afghanische Schriftsteller, hat seinen 2009 unter dem Titel »Syngué Sabour« / »Stein der Geduld« erschienenen internationalen Bestseller nun selbst als Regisseur in Szene gesetzt. Der seit gut 20 Jahren im Westen lebende Autor lässt seinen ergreifenden und erschütternden Film fast ausschließlich in einem einzigen, fast leeren Zimmer spielen. Wir sind in Afghanistan. Draußen ist Krieg. Der ohrenbetäubende Krach von anrollenden Panzern lässt den Raum erzittern. Von umliegenden Dächern herunter wird geschossen. Auch in die Scheiben des Zimmers, in dem wir uns mit einer jungen, außergewöhnlich schönen Frau - hinreißend dargestellt von der Iranerin Golshifteh Farahani - und ihrem im Wachkoma liegenden, schwer verletzten Mann befinden.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: