Sühne und Selbstjustiz

»Prisoners« von Dennis Villeneuve

  • Von Marc Hairapetian
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Entwicklung von Hugh Jackman ist erstaunlich. Zu Beginn seiner Karriere in den 1990er Jahren wurde er als Dressman und hölzerner Seriendarsteller (»Correlli«) etwas belächelt. Später avancierte er als muskelbepackter, groß gewachsener Mutant »Wolverine«, der anders als der gedrungene »Vielfraß« in der Comic-Vorlage das Enfant Terrible der Superhelden-Formation X-Men ist, zum Action-Star. Spätestens seit seiner Zusammenarbeit mit Regisseur Darren Aronofsky beim mehrere Jahrhunderte umspannenden Science-Fiction-Epos »The Fountain« (2006), dass die Suche nach dem »Baum des Lebens« thematisiert, wird der Australier auch als Charaktermime in »Kunstfilmen« wahrgenommen.

Jackman steht ansonsten in Hollywood in erster Linie für Integrität, wie sie sein Vorbild Clint Eastwood vor und hinter der Kamera verkörpert. Gelegentliche Ausflüge ins vom ihm geliebte Musical-Fach meistert er mit Leichtigkeit - siehe in diesem Jahr »Les Miséra...


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