Die Verkleinerung der Herzkammer

Die 81 Millionen Euro teure Sanierung des Dresdner Kulturpalastes beginnt / Mehrzwecksaal wird ersetzt

In Dresden beginnt die Sanierung des Kulturpalastes. Zwar bleibt die Hülle des renommierten DDR-Baus erhalten, doch die »leichte Muse« hat dort künftig kein Heim mehr. 2017 soll der Umbau beendet sein.

Michael Sanderling ist Musiker, nicht Mediziner. Der Chefdirigent der Philharmonie Dresden bemühte dennoch medizinisches Vokabular, als gestern der Umbau des Kulturpalastes in der sächsischen Landeshauptstadt offiziell begonnen wurde. Sanderling, dessen Orchester im Kulturpalast ihr Domizil hat, nennt dessen Sanierung eine »Operation am offenen Herzen«.

Wollte man das sprachliche Bild etwas präzisieren, ließe sich die Baumaßnahme als eine Schönheitsoperation bezeichnen, bei der zugleich die Herzkammer ersetzt wird. Immerhin soll das 1969 eröffnete Gebäude nicht nur äußerlich geliftet werden. Vor allem wird der bisherige Mehrzwecksaal mit seinen 2400 Sitzen durch einen an die Bedürfnisse der Philharmonie angepassten Konzertsaal ersetzt, der 1800 Plätze bieten soll.

Diese Entscheidung ist umstritten, verändert sich doch damit der Charakter des Baus. Bisher fanden darin klassische Konzerte ebenso statt wie Auftritte von Sc...

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