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Städte in der Stadt

Die nGbK-Ausstellung »Self Made Urbanism Rome« feiert informelle Siedlungen

  • Von Tom Mustroph
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Je durchorganisierter, effizienter und homogenisierter eine Gesellschaft ist, desto größer ist offenbar die Freude am Randständigen und wild Gewachsenen. Diese Erkenntnis darf man aus der Ausstellung »Self Made Urbanism Rome« (SMUR) in der »neuen Gesellschaft für bildende Kunst« (nGbK) in der Oranienstraße mitnehmen. Sieben verschiedene Siedlungsgebiete Roms - mal handelt es sich um ganze Stadtteile, dann wieder um besetzte oder ehemals besetzte frühere Industrieareale - werden vorgestellt und zum Teil mit künstlerischen Eingriffen bearbeitet.

Reizvoll ist, dass diese künstlerisch-urbanistische Stadtwanderung gleich hinter dem Bahnhof Termini beginnt und - mit einigen Abstechern nach links und rechts - der alten römischen Ausfallstraße Via Casilina bis über den Stadtautobahnring folgt. Dabei werden die architektonischen Sedimente aus Antike, Renaissance und industrieller Bebauung noch von diversen Wahrnehmungsschichten - etwa ...


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