Garantiertes Wohnrecht

EU-Menschenrechtsgerichtshof hat Räumung eines Wohnblocks in Spanien gestoppt

  • Von Ralf Streck, San Sebastián
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Spanische Gesetze machen es praktisch unmöglich, eine Zwangsräumung zu stoppen. Europäische Gerichte machen zehntausend Familien nun Hoffnung.

Im katalanischen Salt war vergangene Woche der Jubel bei der schwangeren Bushra, ihrem Mann und dem siebenjährigen Sohn groß, als der Europäische Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg in letzter Minute die Räumung eines Wohnblocks stoppte, in dem sie seit kurzem wohnen. Der gelbe Betonklotz steht in der Stadt mit 30 000 Einwohnern, die zwischen Barcelona und der französischen Grenze liegt. Hunderte Menschen, unterstützt von der örtlichen Feuerwehr, standen vergangenen Mittwoch vor dem Gebäude, um sich der Polizei entgegenzustellen.

Statt Spannung, Gerangel und Verhaftungen wurde ein Sieg gefeiert. Straßburg hatte schon zuvor die Räumung von zwei Familien untersagt, verhinderte aber nun erstmals die eines gesamten Wohnblocks. Den hatte am 22. März das »Sozialwerk« der »Plattform der Hypothekengeschädigten« (PAH) besetzt. Die von Räumungen Betroffenen besetzen immer wieder Wohnungen für Familien, deren Lage dramatisch ist. Die ...

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