Martin Peters 29.10.2013 / Inland

Schläger von Pömmelte macht weiter

Türkischer Imbissbesitzer im sächsischen Bernburg lebensgefährlich verletzt

Im September schlugen Nazis in Bernburg (Sachsen-Anhalt) einen türkischen Imbissbesitzer lebensgefährlich zusammen. Einer der Täter ist ein bekannter Wiederholungstäter.

A. Erkut lebt seit 13 Jahren in Bernburg, hier betreibt er zusammen mit seinem Bruder ein Schnellrestaurant am Bahnhof des Ortes. Als er am 21. September gegen 21.30 Uhr seinen Laden abschließen will, attackiert ihn eine neunköpfige Gruppe Neonazis. Aufgrund der schweren Verletzungen lag A. Erkut mehrere Wochen auf der Intensivstation im künstlichen Koma. Die Polizei nahm neun Tatverdächtige fest, behielt jedoch nur drei von ihnen in Haft, obwohl Zeugen einen gemeinschaftlichen Angriff durch die gesamte Gruppe bestätigten. Viele der Nazis stammen aus dem nahe gelegenen Schönebeck, so auch Francesco L., der als zentrale Figur innerhalb der Schönebecker Kameradschaftsszene gilt. Augenzeugen bestätigten, den Nazischläger am Abend des Angriffs in der Angreifergruppe gesehen zu haben.

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