Danuta Schmidt 01.11.2013 / Kultur

Eine Messe für den Punk

Ein Dokumentarfilm über die Kirche, die in der DDR auch ein Veranstaltungsort für alternative Musik war

Rappelvoll wie selten war am Mittwochabend die Berliner Erlöserkirche in Lichtenberg. Als ob es einen Dresscode gegeben hätte: fast 1000 Leute kamen in Schwarz zur Premiere der Dokumentation »Im Namen des Herrn - Kirche, Pop und Sozialismus«. Dass so viele kamen, war sicher der Atmosphäre geschuldet: Alternative Musik an einem spirituellen Ort, das gab es schon mal, in einem anderen System. Viele wollten dieser Stimmung nachspüren.

Eingeladen hatten die Filmemacher Tom Franke und Michael Rauhut, letzterer auch bekannt als Macher des Blues-Films »Bye bye Lübben City«. Drumherum gab es Musik von der Cottbusser Band »Sandow« und den Berlinern »Herbst in Peking«. Nicht grundlos: Diese Bands sind Vertreter der heute so genannten »Anderen Bands«, die sich ab Mitte der 80er Jahre in der DDR formierten und die Energie dieser Zeit maßgeblich mitbestimmten. Zu diesen Bands zählten Die Firma, die Chemnitzer AG Geige (die Söhne musizieren...

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