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Gramsci lesen!

Kapitalistische Hegemonie, passiver Konsens und das Projekt radikaler Gesellschaftsveränderung

  • Von Florian Becker, Mario Candeias, Janek Niggemann und Anne Steckner
  • Lesedauer: ca. 8.5 Min.

Was können wir schon am Kapitalismus ändern? Antworten findet man nicht zuletzt beim italienischen Marxisten Antonio Gramsci. Sein Hegemoniebegriff durchzieht viele linke Diskussionen.

In Krisenzeiten erfährt auch die Kritik am Kapitalismus neue Konjunktur. Im Feuilleton großer Zeitungen wird Marx wieder als wichtiger Denker der notorischen Krisen des Kapitalismus porträtiert. Überhaupt: Es wird wieder von Kapitalismus gesprochen - auch wenn damit vor allem die »entfesselten Finanzmärkte« gemeint sind und weniger die kapitalistische Produktionsweise als ganze und in ihrem Zusammenhang zu Politik und Staat. Linke Kritik am neoliberalen Finanzkapitalismus wird teilweise aufgenommen, zugleich werden die Alternativen unsichtbar gemacht und verschwiegen.

Im Alltag, in der politischen Arbeit oder in Diskussionen mit Freunden, ArbeitskollegInnen oder Verwandten machen wir als gesellschaftskritisch denkende Menschen oft die Erfahrung, dass angesichts von Krisen, Hunger, wachsender Ungleichheit zwischen Arm und Reich oder Klimakrise der neoliberale Kapitalismus zwar verstärkt kritisiert wird, die herrschende Ordnung ...


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