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»Überschüsse, wohin man sieht«

Die Preise für Getreide sinken - nicht für jeden ist das eine gute Nachricht

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Experten erwarten für das laufende Jahr eine Rekordernte bei verschiedenen Getreidesorten. Doch gerecht verteilt ist der Segen nicht.

Weltweit sind nach Schätzungen der UNO 842 Millionen Menschen chronisch unterernährt, andere Berechnungen kommen auf noch höhere Zahlen. Zum Hunger der Armen tragen viele Faktoren bei, die von massenhaften Nachernteverlusten über eine ungleiche Verteilung bis zu Nahrungsmittelspekulationen reichen. Doch vor allem entscheiden über Hunger oder Nicht-Hunger die Getreideernten - und die dürften 2013/14 gut und besser ausfallen als zuvor.

»Überschüsse, wohin man sieht«, meinen die Agrarexperten der Commerzbank erblickt zu haben. Bei Mais, Sojabohnen und Raps erwarten sie globale Rekordernten. Auch der Weizen - neben Reis das am meisten von Menschen gegessene Getreide - steht in voller Blüte: Das US-Landwirtschaftsministerium hält in der laufenden Saison erstmals in der Menschheitsgeschichte ein Überschreiten der 700-Millionen-Tonnen-Marke für möglich. In vielen wichtigen Anbauregionen lief und läuft die Weizenernte gut - dazu zähle...


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