David Graaff, Bogotá 08.11.2013 / Ausland

Fortschritt bei kolumbianischem Friedensdialog in Havanna

Regierung und FARC einigen sich im Verhandlungspunkt »politische Teilhabe«

Bei ihren Friedensverhandlungen in Havanna haben die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) und die kolumbianische Regierung die Tür zum Frieden ein großes Stück weiter geöffnet.

Der Moment war lange erwartet worden. Als Rodolfo Benítez, der kubanische Begleiter der Friedensgespräche, im prall gefüllten Pressesaal des Palacio de Convenciones in Havanna eine gemeinsame Erklärung der beiden Verhandlungsparteien zu verlesen begann, war die Erleichterung groß: Die Delegationen hatten sich in der Frage der politischen Teilhabe geeinigt. Dieser zweite von fünf Verhandlungspunkten galt als ein Gordischer Knoten, der auf dem Weg zur Beendigung des jahrzehntelangen Konflikts in Kolumbien zerschlagen werden musste. Im Mai hatten sich beide Seiten bereits auf eine Landreform geeinigt. Verhandelt wird zudem über den Kampf gegen den Drogenhandel, die Entwaffnung der Rebellen und die Entschädigung der Opfer. Erst wenn in allen Punkten Einigkeit besteht, sollen die Einzelvereinbarungen in Kraft treten.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: