Snowden macht Britanniens Chefspionen Mühe

Chefs der Geheimdienste stellten sich im Ausschuss öffentlicher Anhörung und wollten lieber nur wenig sagen

  • Von Meike Stolp, London
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Chefs der drei britischen Geheimdienste haben vor dem Geheimdienstausschuss des Unterhauses ausgesagt - vor laufender Kamera.

Wenige Deutsche dürften den Chef des deutschen Geheimdienstes, BND-Präsidenten Gerhard Schindler, kennen. Die Briten hatten am Donnerstag zum ersten Mal in der Geschichte die Möglichkeit, die Chefs ihrer drei Geheimdienstsektionen MI 5 (Inland), MI 6 (Ausland) und GCHQ (Kommunikation) im Gespräch zu erleben. Die Anhörung der drei Beamten vor dem Sicherheitsausschuss wurde live im Fernsehen übertragen.

90 Minuten Zeit hatten die Geheimdienstchefs, um ihre Arbeit zu rechtfertigen und Bedenken zu zerstreuen. Und sie taten es ohne konkret zu werden - womit auch das Problem der Anhörung deutlich wurde: Andrew Parker (MI5), John Sawers (MI6) und Sir Iain Lobban (GCHQ) sind Chefs von Behörden, die mit geheimen Informationen umgehen, von denen nur ein Bruchteil öffentlich gemacht werden soll. Die drei Top-Spione beteuerten während der Anhörung mehrfach , dass ihr Handeln in einem rechtlichen Rahmen stattfinde. Allein das Konkrete muss...

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