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Mehrstimmig gegen die »Deutsche Stimme«

Kontroversen in Stadt und Freistaat um Ansiedlung eines NPD-Verlags in Riesa

Von Hendrik Lasch

Nachdem der Umzug des NPD-Verlags »Deutsche Stimme« nach Riesa publik geworden ist, befürchtet die Stadt zwar Imageschäden, kann sich jedoch nicht zur Mitarbeit in einem »Bündnis gegen Rechts« entschließen.

Für Deutscnland, für Riesa» lautet das Credo von Jürgen Günz. Bei dessen Umsetzung macht der 53-jährige einstige Stahlwerker, der bei den Kommunalwahlen im Juni 99 mit knapp 1500 Stimmen das erste Stadtratsmandat für die rechtsextreme NPD in der Sportstadt errang, jetzt Nägel mit Köpfen: Er holte den Verlag «Deutsche Stimme» an die Elbe. Das bringe zehn Arbeitsplätze für Riesa, lobt Günz und mache die Stadt zur Zentrale für neonazistische Aktivitäten, kritisiert ein «Bündnis gegen Rechts», das mit einer Demonstration am 12. Februar gegen die Ansiedlung mobilisiert.

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