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Märkische Aussteller mit Grüner Woche zufrieden

pro agro hofft, dass viele Produkte gelistet werden Von Heidi Dieh

Knapp einer halben Million Menschen war die Grüne Woche in diesem Jahr ein Besuch wert, rund 80 Prozent aller Gäste drängelten sich durch die Brandenburg- Halle 21a, um sich vom Motto »Brandenburg macht Appetit« überzeugen zu lassen. Wie Hans-Jürgen Kube, Geschäftsführer der Landesmarketingorganisation pro agro gegenüber ND sagte, sind die 129 märkischen Aussteller mit der Messe sehr zufrieden. Es habe sich gezeigt, dass die meisten Verbraucher gezielt nach regionalen Spezialitäten verlangen. Das mache Hoffnung, dass sich auch künftig brandenburgische Produkte in den Regalen der Supermärkte behaupten können. Dazu habe es während der Messe zahlreiche Verkaufsgespräche, z.B. mit Karstadt und Edeka, gegeben. Nach Aussagen von Kube reicht die bisher gelistete Nachfrage aber noch nicht aus. Deshalb plant pro agro in den nächsten Monaten zahlreiche Marketingaktionen. Rund 25 Agrar und Handwerksbetriebe werden sich vom 10. bis 14. Februar im A-10-Center in Wildau präsentieren. Die gemeinsam von pro agro und der Handelskette Edeka entworfene Marke »Märkisch Land«, unter der ein breites Sortiment von Obst und Gemüse vermarktet wird, steht im Mittelpunkt einer Reihe von Verkaufsaktionen im ersten Halbjahr. Es gehe, so Kube, nicht darum, die regionalen Produkte künftig von der Ostsee bis zum Bayerischen Wald flächendeckend anzubieten. In erster Linie will man stärkere Präsenz auf dem Berliner Markt beweisen.

Bereits zum zehnten Mal war Brandenburg auf der Grünen Woche vertreten. Rund 30 neue Produkte konnten erfolgreich getestet werden, darunter blaue Grütze aus Golßen, neue Senfvariationen aus Niederflnow oder Bisonspezialitäten aus Proschim in der Lausitz. Zehn Regionen des Landes präsentierten sich nicht nur mit ihren kulinarischen Angeboten, sondern zeigten auch kulturelle Traditionen. Es gab 50 Aktionen mit Spitzenköchen aus verschiedenen Landesteilen.

Wie Kube gegenüber ND sagte, waren besonders Erzeugnisse gefragt, die den gesundheitsbewussten Verbraucher ansprechen bzw. solche, die auf alte traditionelle Rezepte zurückgehen. Stärker als in den vergangenen Jahren folgten die Produzenten diesmal dem Trend zu Klein- Familien bzw. Single-Haushalten und boten Kleinverpackungen an. Die starke Nachfrage danach sei enorm gewesen.

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