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Schröder gegen Gebühr fürs Studium

Bildung SPD-Kongress in Bonn

Bonn (dpa/ND). Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) lehnt Studiengebühren für das erste Studium ab. An die Adresse der Befürworter von Gebühren auch in seiner eigenen Partei sagte Schröder am Dienstag auf einem SPD-Bildungskongress in Bonn, das kostenfreie Studium in Deutschland sei nicht nur »aus sozialen Gründen unverzichtbar«. Es bilde Anreiz für viele junge Menschen aus Entwick lungsländern, in der Bundesrepublik zu studieren. Deutschland lege Wert darauf, diese junge Führungselite an seinen Hochschulen auszubilden. Schröder sagte, die Bundesregierung werde dafür sor gen, dass Studiengebührenfreiheit »politische Wirklichkeit bleibt«. Das Abitur soll nach den Worten Schröders neben den herkömmlichen 13-jährigen Bildungsgängen auch nach zwölf Schuljahren abgelegt werden können. Man sollte akzeptieren, dass es viele junge Menschen gebe, die schneller lernen als andere, und damit auch in kürzerer Zeit Abschlüsse erreichten. Nachdrücklich plädierte der Kanzler für mehr Sprachunterricht. Dabei sei Englisch längst eine »obligatorische Zweitsprache«, mit deren Erlernen bereits in der Grundschule begonnen wer den sollte. Schröder wünschte sich zudem mehr Lehrer aus EU-Partnerländern. NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement (SPD) wie auch der Kanzler bezeichneten die Bildungspolitik als »die zentrale Frage des 21. Jahrhunderts«.

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