Feuer aus der Wasserleitung

Ilana Solomon (USA) befürchtet mehr Umweltschäden durch ein Freihandelsabkommen

Ilana Solomon ist Expertin für Handelsabkommen beim Sierra Club, der größten und ältesten Naturschutzorganisation der USA. Mit ihr sprach Simon Poelchau über die Gefahren des Fracking und die Auswirkungen des geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Vereinigten Staaten.

nd: US-Präsident Barack Obama will den Klima- und Umweltschutz vorantreiben. Glauben Sie ihm das?
Solomon: Der Präsident hat wichtige Dinge auf den Weg gebracht, um das Klima zu schützen. Zum Beispiel soll es neue Emissionsstandards für Pkw und Kraftwerke geben. Was uns beunruhigt ist, dass die US-Administration mit dem geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen versucht, Klimastandards in Europa und den USA zu unterwandern.

Wie soll das funktionieren?
Es ist zu befürchten, dass das Fracking in den Vereinigten Staaten durch das Abkommen ausgeweitet wird, weil der Export von Erdgas in die Europäische Union zunehmen wird. Dies versucht auf jeden Fall die heimische Gasindustrie mit der Schaffung der Freihandelszone zu erreichen, weil auf Grund des riesigen Angebots der Preis für Erdgas auf einem Tiefstand ist.

Müssten dafür zunächst Handelsschranken abgebaut werden?
Ja. Mit dem Freihandelsabkommen wäre die US-Reg...


Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 750 Wörter (4902 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.