Werbung

Energiewende mit Kohle

Potsdam. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) schwebt eine Energiewende vor, bei der herkömmliche Quellen weiterhin genutzt werden. »Es ist ein Trugschluss zu glauben, erneuerbaren Energien sind nur voranzubringen, wenn auf Braunkohle verzichtet wird«, sagte Woidke gestern im Landtag. Die SPD hatte eine Aktuelle Stunde beantragt. Ohne Akzeptanz sei die Energiewende nicht möglich, betonte Woidke. »Es gibt Ängste um Arbeitsplätze und es gibt Ängste, ob Stromrechnungen auch künftig bezahlbar sind.«

»Der Staat darf sich nicht zum Chefregulierer erheben«, meinte der CDU-Abgeordnete Steeven Bretz. »Es ist eine Operation am Herz-Kreislaufsystem unserer Volkswirtschaft.« Michael Jungclaus (Grüne) warf der rot-roten Landesregierung vor, den Erfolg der erneuerbaren Energien abzuwürgen. Gregor Beyer (FDP) empfahl, die eigene Energiestrategie umzusetzen und nicht nur auf die Bundesregierung zu schielen. Thomas Domres (LINKE) verlangte mehr Anreize, um das Speicherproblem zu lösen. dpa/nd

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Als unabhängige linke Journalist*innen stellen wir unsere Artikel jeden Tag mehr als 25.000 digitalen Leser*innen bereit. Die meisten Artikel können Sie frei aufrufen, wir verzichten teilweise auf eine Bezahlschranke. Bereits jetzt zahlen 2.600 Digitalabonnent*innen und hunderte Online-Leser*innen.

Das ist gut, aber da geht noch mehr!

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen und noch besser zu werden! Jetzt mit wenigen Klicks beitragen!  

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!