Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Enger Luftraum über den Inseln

Klaus Joachim Herrmann zum Konflikt im Ostchinesischen Meer

Die taiwanesisch-japanische Seeschlacht mit Wasserwerfern um territoriale Ansprüche im Ostchinesischen Meer hatte Schauwert. Doch ein gutes Jahr darauf nimmt die Auseinandersetzung um die Senkaku- (chinesisch Diaoyou-)Inseln deutlich ernstere Formen an. China hat eine Zone militärischer Flugüberwachung eingerichtet. Die überlappt sich mit der schon vorhandenen japanischen - genau wie der Anspruch auf die Inseln darunter. Aus einem ungelösten Konflikt erwächst ein weiterer.

Denn was auch immer der Sicherheitswert solcher »Identifikationszonen« sein mag, sie verdeutlichen einen Anspruch. Ihn durchzusetzen wird zu einer Probe auf Macht und Autorität. Da Peking ernst genommen werden will, hat es sich selbst in eine gefährliche Pflicht genommen. Gerade auch für die USA muss aber gelten, dass demonstrative Missachtung zur höchst brisanten Herausforderung wird.

Denn wenn es eng wird im Luftraum, dann sollten Bomber und Jäger lieber fern bleiben. Es drohen besonders in aufgeheizter Stimmung Turbulenzen, Missverständnisse, Zusammenstöße und Abstürze aller Art - bis hinein in kriegerische Auseinandersetzungen. Die Kontrahenten sind große Mächte, sind stark und stolz. Sie sollten auch zu klug für eitle Muskelspiele sein.

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln