Geld für Opfer sexuellen Missbrauchs

Schwerin. Mecklenburg-Vorpommern stellt nach eigenen Angaben als erstes Bundesland seinen Anteil für den Opferfonds »Sexueller Missbrauch im familiären Bereich« bereit. Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) unterzeichnete eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund, womit sich das Land an dem Fonds mit 1,03 Millionen Euro beteiligt, wie ein Ministeriumssprecher am Montag in Schwerin mitteilte. Mecklenburg-Vorpommern sei bislang das einzige Bundesland überhaupt, das seine Bereitschaft erklärt habe, in den Fonds einzuzahlen. Der Bund stellt 50 Millionen Euro zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Betroffene, denen als Kinder oder Jugendliche in der Familie zwischen 1949 und 2013 sexuelle Gewalt widerfahren ist. Sie können aus dem Fonds »Sexueller Missbrauch im familiären Bereich« Sachleistungen beantragen, um Folgeschäden zu mildern. In Mecklenburg-Vorpommern unterstützen fünf Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt die Betroffenen bei der Antragstellung, hieß es weiter. dpa/nd

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