Detlef Kannapin 07.12.2013 / Wochennd

Massenarbeitslosigkeit ist kein Pop

»Diskurspogo« - Enno Stahls Reflexionen über Literatur und Gesellschaft

Es gibt häufig Situationen, in denen es nicht ausreicht, auf genre- oder medienspezifische Eigengesetzlichkeiten zu verweisen. Der gesamte Bereich der Ästhetik spielt sich ja nicht im luftleeren Raum ab. Ganz im Gegenteil: Ästhetische Prozesse sind immer Ausdruck realer gesellschaftlicher Gegebenheiten und Konstellationen, egal, was den jeweils Produzierenden, Konsumierenden oder Räsonierenden darüber im Nachhinein einfällt. In Zeiten fehlender Fortschrittsperspektiven kommt es mehr denn je darauf an, die soziale Position jeder ästhetischen Äußerung kenntlich zu machen. Das schreibt eigentlich der gesellschaftliche Zustand vor, in dem wir uns befinden, ein Zustand, der bar aller Zukunftsanstrengung zu sein scheint und der das, was ist, als letztgültig verklärt.

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