78 Todesfälle untersucht

Die erneute Untersuchung von 78 Verbrechen in Berlin auf rechtsextreme Täter könnte schon bald erste Erkenntnisse liefern. Innensenator Frank Henkel (CDU) sagte am Montag: »Anfang des nächsten Jahres sind erste Rückmeldungen zu erwarten.« Abhängig von den Ergebnissen müsste dann weiter ermittelt werden. Das Bundeskriminalamt und die Länder untersuchen bei 746 Tötungsdelikten und Tötungsversuchen mit insgesamt 849 Opfern zwischen 1990 und 2011, ob Neonazis die Täter waren oder rechtsextremistische Gesinnungen das Motiv.

In Berlin sind 68 Taten, für die es entsprechende Anzeichen gibt, nicht aufgeklärt. Zehn weitere aufgeklärte Tötungsdelikte meldete die Polizei, weil bei diesen darüber diskutiert werde, ob ein rechtsextremistischer Hintergrund besteht. dpa/nd

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