Olaf Standke 11.12.2013 / Ausland

»Nuklearer Winter« hätte verheerende Folgen

IPPNW-Studie warnt vor globaler Hungersnot nach Atomschlag

Selbst eine regionaler Nuklearkrieg würde heute zu einer weltweiten Hungersnot führen und die ganze Zivilisation bedrohen. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag veröffentlichte IPPNW-Studie.

»Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich nach der Schule auf den Stufen unserer Veranda in Chicago saß und eine Stunde lang angestrengt in den Himmel blickte, um die Ankunft des Atomblitzes bloß nicht zu verpassen.« Prof. Robert Jacobs hat noch im Ohr, wie ihm die Lehrer Anfang der 60er Jahre einbläuten, sich in diesem Fall umgehend in Sicherheit zu bringen. Als Wissenschaftler an der Graduate Faculty of International Studies und am Hiroshima Peace Institute, beides Einrichtungen der Universität in der japanischen Stadt, pendelt er heute zwischen Hiroshima und Nagasaki, jenen beiden Orten, die als erste und bisher einzige Ziele von US-amerikanischen Atombomben geworden sind. Er erlebt und untersucht hautnah, welche psychologischen und sozialen Traumata die Abwürfe auch noch 68 Jahre danach verursachen.

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