Tom Strohschneider 17.12.2013 / Berlin / Brandenburg

Die Tafel und das unaufkündbare Leitmotiv

Linkspartei gedenkt der linken Opfer des Stalinismus – nach längerem Streit über ihr Geschichtsbild

Am Dienstag wird am Berliner Karl-Liebknecht-Haus eine Tafel im Gedenken an die linken Opfer stalinistischer Verfolgung enthüllt.

Vor ein paar Tagen wurde in Leipzig auf Einladung der Gedenkstätte Museum in der »Runden Ecke« über die Frage diskutiert: »Wie viel SED steckt in der Linkspartei?« Es ging unter anderem um den Umgang mit der Geschichte des Realsozialismus, um die Verantwortung, welche die LINKE dabei wahrnehmen müsse.

Kritiker halten der Partei gern vor, dies zu wenig zu tun. Und in Leipzig, am Rande der Veranstaltung im früheren Kinosaal der Bezirksverwaltung der DDR-Staatssicherheit, wurde als weiteren Beleg dafür auf den Streit um die Gedenktafel für die linken und antifaschistischen Opfers des stalinistischen Terrors verwiesen: In der Linkspartei sei ja selbst das immer noch umstritten.

Es gehe keineswegs darum, so sagen es alle Protagonisten, hier jemandem das Gedenken zu verweigern. Umstritten sei jedoch der Ort, das Karl-Liebknecht-Haus, an dem die Tafel am Dienstag enthüllt wird – mit der Widmung: »Ehrendes Gedenken an Tausende d...

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