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Weiter Streit um Fischfangquoten

Färöer fürchten immense Verluste durch EU-Bann

  • Von Andreas Knudsen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Das monatelange Tauziehen um die Makrelen- und Heringsquoten für färöische Fischer dauert an. Die dänische Regierung befindet sich im Zwiespalt.

Seit der Einführung eines Einfuhrverbotes für Fischereiprodukte von den Färöer-Inseln in die Europäische Union, das im August in Kraft getreten war, hatte es mehrere Anläufe gegeben, eine Lösung für den Konflikt zu finden. Hintergrund sind unterschiedliche Auffassungen bei den Fischereibehörden der Europäischen Union und denen der Färöer-Inseln darüber, wie die Quoten verteilt werden müssen und wie hoch die Fänge insgesamt sein können, um die Bestände an Hering und Makrele nicht zu gefährden.

Nach Ansicht der Färöer sind die Bestände kräftig gewachsen und halten sich weitaus mehr als früher in den Gewässern der nordatlantischen Inselgruppe auf. Deshalb verdreifachte die dortige Regierung im Januar 2013 eigenhändig die Quoten für ihre eigenen Fischer. Üblicherweise verhandeln die EU, Norwegen, Island, die Färöer und Russland gemeinsam über die Quoten für die nordatlantischen Fischbestände.

Als der EU-B...


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