Zwei Stühle bleiben vorerst leer

Umweltbewegung macht in der Endlager-Kommission nicht mit

Mit einiger Verspätung soll zum Jahreswechsel eine Kommission, welche die Standortsuche für ein Atommüllendlager vorbereiten soll, ihre Arbeit aufnehmen. Die Umweltbewegung zeigt die kalte Schulter.

Die deutschen Umweltorganisationen und Anti-AKW-Initiativen beteiligen sich vorerst nicht an der Experten-Kommission zur Endlagersuche. Das hat der Dachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) mitgeteilt und gleichzeitig seine Kritik am bisherigen Suchverfahren bekräftigt. Es würden »derzeit keine Vertreter der Umweltverbände« für die Kommission vorgeschlagen.

Das 33-köpfige Gremium soll laut Gesetz vom Juni die Standortsuche vorbereiten und bis Ende 2015 Handlungsempfehlungen etwa zu den geologischen Kriterien für ein Endlager oder den Sicherheitsanforderungen vorlegen. Ursprünglich sollte die Kommission bereits im Herbst dieses Jahres ihre Arbeit aufnehmen, durch den Bundestagswahlkampf und die langwierigen Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD hat sich der Start aber auf Anfang 2014 verzögert.

Neben Politikern, Wissenschaftlern, Kirchenleuten, Gewerkschaftern und Industrievertretern sollte auch die Umweltbeweg...

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