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Nach Rücktritt nun Parteiaustritt

Früherer NPD-Chef Apfel wird die NPD verlassen und hinterlässt einen personellen und finanziellen Scherbenhaufen

Finanzielle Probleme, Verbotsverfahren und jetzt auch noch der Parteiaustritt des bisherigen Vorsitzenden: Die rechtsextremistische NPD steckt tief in der Krise und scheint auch von internen Grabenkämpfen gebeutelt zu sein.

Berlin. Der frühere NPD-Vorsitzende Holger Apfel ist wenige Tage nach seinem Rücktritt vom Spitzenamt aus der rechtsextremen Partei ausgetreten. Seine Entscheidung begründete er am Heiligabend in einer persönlichen Erklärung mit andauernden Angriffen seiner innerparteilichen Gegner. Partei und rechte Szene hätten ihn »mit ihren fortwährenden politischen Grabenkämpfen und persönlichen Hasskampagnen zunehmend müde und krank werden lassen«, schrieb Apfel. Ein NPD-Funktionär habe ihn sogar über Facebook zum Selbstmord aufgefordert und die Wahl der Pistole vorgeschlagen.

Apfel führte die rechtsextremistische NPD, gegen die ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht läuft, zwei Jahre lang. Kurz vor Weihnachten hatte er seinen Rücktritt erklärt, zudem den...


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