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Abführmittel nicht dauerhaft einnehmen

Abführmittel sollten nicht länger als zwei Wochen eingenommen werden, da sie selbst Verstopfung auslösen können, rät Mathias Arnold von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Für die langfristige Einnahme in der Selbstmedikation sind Leinsamen, Weizenkleie oder Flohsamen geeignet. Damit sie wirken können, sollte reichlich Wasser getrunken werden. Die Dosis wird über ein oder zwei Wochen langsam gesteigert. Bei chronischer Verstopfung, der Abwechslung mit Durchfall sowie Symptomen wie Übelkeit, Fieber oder Bauchkrämpfen raten Apotheker grundsätzlich zum Arztbesuch. Eine Verstopfung liegt vor, wenn der Stuhlgang seltener als zweimal pro Woche erfolgt. Sie ist in der Regel harmlos, vermindert aber die Lebensqualität. Oft sind Völlegefühl oder starkes Pressen bei der Stuhlentleerung die Ursachen. Eine »Selbstvergiftung« durch zu seltene Darmentleerung gibt es nicht. nd

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