Werbung

Opferhilfestiftung in Thüringen geplant

Erfurt. Justizminister Holger Poppenhäger (SPD) will in Thüringen eine Opferhilfestiftung ins Leben rufen. »Wir müssen uns noch mehr um die Opfer krimineller Gewalt kümmern«, sagte der Minister. Zwar seien in der Opferhilfe bereits einige Stellen im Freistaat tätig. Dennoch gebe es nach wie vor Lücken, die geschlossen werden müssten. Die Stiftung solle Kriminalitätsopfern unbürokratisch mit finanziellen Mitteln unter die Arme greifen. »Thüringen würde damit eine Vorreiterrolle in Ostdeutschland einnehmen«, betonte der Minister. Er will in den kommenden Monaten das Gespräch mit möglichst vielen Partnern wie dem »Weißen Ring« oder den Richtern und Staatsanwälten suchen. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!